Grundlage für die Klangvorstellung der von mir gefertigten Instrumente bildete die Analyse von Instrumenten höchster Klanggüte, eine mehrjährige Recherche der verfügbaren Literatur und wissenschaftlichen Erkenntnisse sowie eigene Messungen und Simulationen.
Ziel war es, für das schwer greifbare und dennoch oft zitierte Attribut des 'italienischen Klanges' einen objektivierbaren Katalog von Eigenschaften zu definieren. Gleichwohl ist es notwendig, dass die optischen und haptischen Eigenschaften des Instrumentes mit dem Klang korrespondieren.
Eine besondere Rolle bei der Klangentstehung kommt dem verwendeten Holz zu. Die Auswahl, dessen Behandlung sowie die akustische Feinabstimmung der klangbestimmenden Teile des Korpus (insbesondere Boden, Decke, Griffbrett und Hals) sind wesentlich für das Gelingen des Instrumentes. Neben den traditionellen Abstimmungsmethoden stehen Messinstrumente zur Verfügung, die es ermöglichen, das Resonanzverhalten des Instrumentes im besonderen Maße zu optimieren.
War es zunächst Ziel, das Klangideal der alten Meister genau zu studieren und nachzuempfinden, konnten diese Erkenntnisse erweitert werden, um den Ansprüchen an die heutige Aufführungspraxis und modernen Konzertaufführungen gerecht zu werden. Das Resultat sind hör-, fühl- und messbare Resonanzeigenschaften, die außergewöhnliche Instrumente charakterisieren.
Das Verfahren ist nicht nur auf die verschiedenen Instrumentengattungen (Violine, Viola und Violoncello) übertragbar, sondern auch für unterschiedliche berufliche Anforderungen geignet, um den gewünschten Klangcharakter zu erhalten, so z.B. etwa für Kammermusiker, Orchestermusiker oder Solisten.
Im Dialog mit Instrumentalisten, Geigenbauern und Wissenschaftlern entstand somit eine Baumethode, die auf dem traditionellen Geigenbau fußt und diese um Techniken erweitert, die reproduzierbar das geschaffene Klangideal verwirklichen.
Ich lade Sie ein, bei einem Besuch in meinen Räumen selbst zu erfahren, was den Klang meiner Instrumente ausmacht.